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MEMOSITE ist online |
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Das neue Portal für weltliche Trauerkultur |
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Ein Text zur freien und kostenlosen Verwendung:
Gemeinsam trauern im Internet
Das Portal "Memosite" will die
Erinnerung an Verstorbene wach halten.
Wenn ein Mensch stirbt, gibt es eine Traueranzeige, vielleicht
eine Rede am Grab und ein paar Zeilen in der Zeitung. Und dann?
Verblasst das Bild vom Verstorbenen von Tag zu Tag mehr. Das
Internet-Portal www.memosite.de
bietet die Chance, die Erinnerung länger wach zu halten - zum
Beispiel mit einem jederzeit und überall einsehbaren Nachruf.
Ein Grabstein muss nicht alles sein, was bleibt. Das Internet
bietet ganz neue Möglichkeiten der Trauerkultur.
"Nur wer vergessen wird, ist tot", lautet ein Leitsatz der seit
sechs Jahren aktiven Service-Site, kraft der die Vergänglichkeit
des Andenkens ein bisschen abgebremst werden soll. Angehörige oder
Freunde können dort ein digitales Denkmal des Verstorbenen mit
Wort und Bild veröffentlichen. Man kann aber auch schon zu
Lebzeiten seinen eigenen Nachruf verfassen, der zum Zeitpunkt des
Todes freigeschaltet wird und dann viele Jahre lang abrufbar sein
soll. In einem Online-Kondolenzbuch können die Hinterbliebenen
ihre Anteilnahme zum Ausdruck bringen.
„In unserer mobilen Gesellschaft sind viele Familien geografisch
getrennt“, meint Seiten-Betreiber Ralf Michalowsky. Ihnen soll die
Plattform helfen, auch über große Entfernungen hinweg gemeinsam zu
trauern. Anderen Betroffenen gibt sie die Möglichkeit, Einblick in
das Leben eines verstorbenen Menschen zu erhalten.
Das Portal mit Sitz in Gladbeck bietet aber noch mehr: Es lassen
sich Trauer-E-mails mit passenden Bildern und Zitaten versenden.
Wer einen weltlichen Trauerredner, eine angemessene Trauermusik
oder Anregungen für Trauerkarten sucht, kann hier fündig werden.
Die in hoffnungsfrohem grün gehaltene Seite bietet auch Linklisten
und Literaturempfehlungen rund ums Thema Trauerkultur.
Der Service richtet sich insbesondere an nicht-religiöse und
konfessionslose Menschen, die inzwischen rund 42 Prozent der
Bevölkerung ausmachen. „Wir leben in einer Zeit und in einem Teil
der Erde, wo es keine rigiden Vorschriften für die Lebensführung
mehr gibt. Vieles können wir im Rahmen unserer Möglichkeiten nach
unserem Geschmack und Gutdünken tun oder auch lassen. Auch die
derzeitige Trauerkultur bietet in vieler Hinsicht wesentlich mehr
an individueller Gestaltung, als die meisten Menschen vermuten“,
heißt es bei Memosite.
Bitte teilen Sie uns jede Veröffentlichung
mit.

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