08.05.10 20:53 xyry 
 | Re: ein kleiner ausschnitt aus meinem leben Hallo Sandy,
können gerne reden mal, leider bin ich ein bisschen spät mit antworten dran...
Fühle mich immer wieder so. Habe 2006 meinen Papa verloren. Davor is alles schon über uns eingestürzt.. dann wurde mir das genommen, woran sich mein Herz noch klammerte: "Solange er da ist, ist alles noch gut.."
Fühl mich so alleine manchmal. Kann grad nicht mehr schreiben.
Vielleicht bis bald,
Kathi |
04.06.10 17:44 waggi 

 | Re: ein kleiner ausschnitt aus meinem leben Hallo! Das klingt ja ganz dramatisch. Ich und meine Kinder haben dieses Jahr unsere geliebte Frau und mutter verloren - viel zu früh! Seitdem versuche ich meine beiden Kids 17 und 12 über Wasser zu halten.
Die Liebe die uns unsere Mama hinterlies ist unglaublich groß und trotzdem haben wir alle drei unsere Probleme mit dem verabschieden.
Wenn ich ihren Brief lese - übrigens an meinem Geburtstag! - dann glaube ich, dass ihnen Ihre Kinder bestimmt viel Hilfe geben und sie vielleicht doch etwas positiver in die Zukunft denken sollten, denn die brauchen Sie sicherlich genauso wie es meine Kinder tun!
Ich wünsche Ihnen genauso viel Kraft, wie sie es von Ihren Kindern bekommen um diese schwere Zeit überstehen zu können.
Viele Grüße
Günter |
08.07.10 23:15 gelistern 
 | Re: ein kleiner ausschnitt aus meinem leben liebe sandy, ich verstehe dich sehr gut und kann vieles, was du geschrieben hast nachspüren, weil ich es selbst erlebt habe. meine mama wäre heute 88 jahre alt geworden und so kam ich heute mehr oder weniger zufällig auf diese seite. ich war 14 jahre, als meine eltern tödlich verunglückten und ich schickte sie genau wie du " in den urlaub". für meine damalige umwelt natürlich völliger unsinn und du hast die reaktionen selbst verspürt. damals war trauerarbeit noch ein fremdwort und so mußte ich sehen, wie ich zurecht kam ich war dann in zwei familien, wo der aufenthalt auch alles andere als schön war. mit 35, ich hatte inzwischen meine eigene kleine familie und war eigentlich rundherum glücklich, kam selbst für mich unverständlicherweise eine tiefe depression. ich begann bewußtseins erweiternde literatur zu lesen, bücher über tod, leben nach dem rod und und und, denn auch mich hat keiner davon abringen können, das ich mir so sicher war, meine mama, meine eltern wieder zusehen. dort fand ich meine antworten und entwickelte eine neue für mich überlebenswichtige lebensphilosophie. ich spüre meine mama auch oft um mich herum und spreche mit ihr und erhalte fast immer eine antwort.trotz allem habe ich auch ganz oft eine todessehnsucht in mir und weiß, das ich eigentlich nicht sterben will, nur so nicht mehr leben möchte. meine eltern sind nun seit 39 tagen tod und glaube mir, ich weine noch sehr oft.......bei diesem verlust heilt auch die zeit nicht. wenn du möchtest, können wir uns gerne mehr und öfters austauschen. ich weiß wie schwer es ist jemanden zu finden, der einen versteht. ich hatte und habe das glück, freunde um mich zu haben, die es wenigstens versuchen und nicht mit einem wink abtun. eine liebe umarmung für dich geli
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