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Trauermusik
 
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Trauermusik
Durch die Jahrhunderte [Box set]
Musica et Memoria/Various


65,99 Euro, 2. Mai 2005, Label: Kreuzberg (ALIVE), ASIN: B0009HL80K
Künstler: Musica et Memoria/Various
Format: Audio CD (CD-Anzahl: 6)

 
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Concerto For Orchestra
Witold Lutoslawski Yan-Pascal Tortelier BBC Philharmonic, EUR 17,99, 
1. Februar 1996 
Label: Chandos (CODAEX) 
Komponist: Witold Lutoslawski
Dirigent(en): Yan-Pascal Tortelier
Künstler: BBC Philharmonic
Format: Audio CD (CD-Anzahl: 1)

Auf dieser CD:
1. Konzert für Orchester
Komponist Witold Lutoslawski
mit BBC Philharmonic 
Dirigent Yan-Pascal Tortelier 

2. Trauermusik 
(in memoriam Bartok)
Komponist Witold Lutoslawski
mit BBC Philharmonic 
Dirigent Yan-Pascal Tortelier 

3. Mi-parti
Komponist Witold Lutoslawski
mit BBC Philharmonic 
Dirigent Yan-Pascal Tortelier 

 
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Trauermusik / Lachrymae / Violakonzert
HINDEMITH/BRITTEN/PENDERECKI KASHKASHIAN/DAVIES, EUR 19,99 
Erscheinungsdatum: 21. Sept. 1993 
Label: Ecm Record (Universal)
Komponist: HINDEMITH/BRITTEN/PENDERECKI
Künstler: KASHKASHIAN/DAVIES
Format: Audio CD (CD-Anzahl: 1)

Aus der Amazon.de-Redaktion
Hindemith schrieb seine Trauermusik einen Tag nach dem Tode König Georges V. im Jahre 1936 in London und leitete am darauffolgenden Tag selbst die Uraufführung im Rahmen eines BBC-Gedenkkonzerts. Damit schuf er ein klangvolles und wunderschönes Werk voll Erhabenheit, Traurigkeit, Untertänigkeit und Resignation. In Brittens Orchestrierung von Lachrymae, die farbenfreudiger als die um vieles ältere Klavierversion ist, dominiert das Spiel der Bratsche, welches der Komponist mehrmals mit der Gesamtstruktur verschmelzen und sich dann wieder lösen lässt. Pendereckis Concerto ist ebenfalls düster und traurig. Es eröffnet mit einem geisterhaft seufzenden Bratschensolo, welches in seinem Verlauf von abrupten Wechseln in Tempo, Stimmung, Charakter und Struktur unterbrochen wird. Unruhige Solokadenzen, krachendes Schlagzeug, eindringliche Höhepunkte und instrumentale Wehklagen lösen einander ab, bis das Stück letztlich in einer Fragmentierung endet. Das Spiel von Kim Kashkashian, die bereits bei der amerikanischen Premiere des Konzerts den Solopart übernommen hatte, ist hierbei ebenso eindrucksvoll wie bei den anderen Werken, und vereint intensive Ausdruckskraft und ungezwungene Brillanz mit wunderbar farbenfrohen, abwechslungsreichen Klängen. -- Edith Eisler  

 
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Vom Winde Beweint / Violakonzert
Giya Kancheli, Giya Alexandrovich Kancheli Dennis Russell Davies Kim Kashkashian (Viola), Dennis Russell Davies (Dirigent), EUR 19,99 
Erscheinungsdatum: 13. Okt. 1992 
Label: Ecm Record (Universal)
Komponist: Giya Kancheli, Giya Alexandrovich Kancheli, Alfred Schnittke, Dirigent(en): Dennis Russell Davies, Künstler: Kim Kashkashian (Viola), Dennis Russell Davies (Dirigent)
Format: Audio CD (CD-Anzahl: 1)

Auf dieser CD:
1. Vom Winde beweint (Mourned By The Wind)
Komponist Giya Kancheli
mit Kim Kashkashian , Orchester der Beethovenhalle Bonn 
Dirigent Dennis Russell Davies 
2. Konz. f. Viola u. Orch.
Komponist Alfred Schnittke
mit Kim Kashkashian , Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken 
Dirigent Dennis Russell Davies 

Aus der Amazon.de-Redaktion
Der 1935 in Tbilisi, Georgien, geborene Komponist Giya Kancheli verfügt, so scheint es, über die Gabe des Erzählens. Was er jedoch erzählt, vermittelt sich nicht durch Geschwätzigkeit und äußerlich aufpolierte Phrasen, sondern es entsteht beim Hören seiner Musik gewissermaßen als eine sich langsam aufbauende Empfindung. Man "weiß" eigentlich überhaupt nicht recht, was erzählt wird, und doch entsteht der Eindruck des sehr Konkreten.
Kanchelis 1990 entstandenes viersätziges Stück "Vom Winde beweint", das den Untertitel "Liturgie für großes Orchester und Solo-Viola" trägt, ist kein virtuoses Stück, selten hat man den Eindruck rascher Bewegung. Ganz im Gegenteil entfalten sich große zeitliche Dimensionen: Die Erzeugung und Ausgestaltung solcher Zeit-Räume scheint ein wesentliches Merkmal dieser Musik zu sein.

Welcher Art die Liturgie ist, die dieser Musik zugrundeliegt, läßt sich kaum genau bestimmen. Das Sekundmotiv der Solovioline hat einen meditativen, gebetsähnlichen Charakter, und der Wechsel zwischen einzelnen Gruppen des Ensembles erweckt manchmal den Eindruck antiphonalen Singens.

Ohne irgend etwas über dieses Land Georgien zu wissen, ahnt man beim Hören, daß sich durch Kancheli etwas weit über seine Person Hinausgreifendes ausspricht; das Gesicht eines uralten Volkes und seiner leidvollen Geschichte erscheint schemenhaft hinter dieser Musik, und überraschende Cluster und Forte-Schläge zwischen langen, wie assoziativ sich fortsetzenden Abläufen lassen einen, von unerklärlichem Entsetzen ergriffen, im Sessel zusammensinken. Es ist ein eindrucksvolles Erlebnis, diese Musik zu hören, zeitgenössische Musik, die ihre Legitimation und Wirksamkeit aus dem Umstand bezieht, daß sie von ganz zeitlosen, über-zeitlichen Dingen spricht.

Die Bratschistin Kim Kashkashian, US-Amerikanerin armenischer Abstammung, gestaltet die Musik Kanchelis gemeinsam mit dem RSO Saarbrücken unter Leitung von Dennis Russel Davies mit großer Ruhe und Ausdruckskraft. Niemals ist die Interpretation plakativ oder nach Effekten haschend; vielmehr scheinen die Künstler vom ersten Ton an wirklich "in" der Musik zu sein.

Von dieser interpretatorischen Qualität bestimmt ist auch das zweite auf der CD enthaltene Stück, das 1985 fertiggestellte "Konzert für Viola und Orchester" von Alfred Schnittke. Dieses ganz andere, jedoch nicht minder beeindruckende Werk ergänzt die wertvolle, unbedingt empfehlenswerte CD in hervorragender Weise. Jedem an moderner Musik interessierten Hörer, gerade auch dem, der noch nicht sehr viel Erfahrung hat, seien diese Aufnahmen empfohlen. 
-- Michael Wersin 

 
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Dvorak / Brahms / Hindemith
Johannes Brahms, Antonin Dvorak W. Strehle, K. Wisniewska, EUR 17,99
30. Dezember 1996, Label: Nimbus 
Komponist: Johannes Brahms, Antonin Dvorak, Paul Hindemith, Künstler: W. Strehle, K. Wisniewska
Format: Audio CD (CD-Anzahl: 1)

Auf dieser CD:
1. Trauermusik
Komponist Paul Hindemith mit Wilfried Strehle , Karina Wisniewska 
2. Sonate f. Viola u. Klavier Nr. 1 f-moll op. 120, Komponist Johannes Brahms mit Wilfried Strehle, Karina Wisniewska 
3. Sonatine f. Violine u. Klavier G-dur op. 100, Komponist Antonin Dvorak

 
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Tears in Heaven/White Room 
Eric Clapton, 6. März 1992
Label: Reprise (Warner Music) 
Format: Maxi-CD

Tears in Heaven von Eric Clapton

Am 20.3.1991 verunglückte Eric Claptons 5-jähriger Sohn Conor tödlich, als er aus dem Appartment eines New Yorker Hochhauses stürzte. Clapton gab seiner Trauer Ausdruck in dem Song "Tears in heaven", den er 1992 auf seinem mit 6 Grammies prämierten Live-Album "Unplugged" veröffentlichte.

 


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Dead & Gone No. I : Trauermärsche /Funeral Marches
von Albert Ayler, Fritz Ostermayer (Herausgeber), Gebraucht & neu ab EUR 17,90, CD - Trikont "Unsere Stimme" Verlags GmbH

Trauermärsche für die Ewigkeit.
Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Dass der Tod immer unannehmbar ist, oder, um es mit Elias Canetti zu sagen: "ein Skandal", das weiß auch der spinnertste Trauermarsch­Afficionado.

Trauermärsche gehören den Lebenden, die Toten wollen eh nur ihre ewige Ruhe. Und die Gebrüder Grimm hatten mit ihren Bremer Stadtmusikanten schon recht: "Lasset uns gehen, etwas besseres als den Tod können wir überall finden". Diese CD enthält Trauermärsche von u.a. Tom Waits, Robert Wyatt, Brass Band And Village Drummers In The Fanti Area Of Ghana, Tuxedo Brass Band, Jopie Vriezes Klein Bazuin, Palermo Vier, Sogenanntes Linksradikales Blasorchester, Mike Westbrook.

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Dead and Gone Vol. 2 (Totenlieder)
Various, EUR 16,99, Oktober 1997, Label: Trikont (Indigo) 
Format: Audio CD

Titelverzeichnis
1.Rest In Peace
2.Gloomy
3.La Boda Negra
4.Stellt's meine Ross in Stall
5.Gush Forth My Tears
6.Miserere funebre
7.My Only Child
8.Goodbye Mass
9.Totenklage
10.Serbischer Leichenschmaus
11.Traget mich zu meinem Grabe
12.Funeral Song
13.Strange Fruit
14.Death Letter
15.I Just Wanna Die
16.Died For Love
17.Whisper Softly, Mother's Dying
18.By The Grave Of Nobody's Darling
19.Albanische Totenklage
20.Cris d'aveugle-Blind Man's Cry
21.Serbische Totenklage
22.From The Darkness To The Light

Kurzbeschreibung
Können Totenlieder zu Pop werden? Wenn man dem Liedgut der "existentialistischen Internationale" (von Jacques Brel über Scott Walker bis hin zu Nick Cave und den Tindersticks) glauben will, dann funktioniert die Umpolung hier genau so wie bei innigen Liebesliedern. 

Rezensent:
Dead and Gone ist ein ungewöhnlicher Sampler mit traurigen, aber wunderschönen Totenliedern aus verschiedenen Kulturen, Epochen und Stilrichtungen. Hier geben sich bekannte- lebende sowie tote- Interpreten musikalisch die Hand: Ob nun Nico, Lou Reed, Blueslegende Billie Holiday oder Schwarz-Chansonette Diamanda Galas; sie alle besingen mal laut, mal leise, mal fröhlich, mal schwermütig das menschliche Ableben.
Die Cd vereint geschickt tiefe Trauer mit Ironie und Kitsch und lässt auch das eine oder andere Hoffnungslicht durch die grauen Wolken scheinen.
Empfehlenswert für Menschen, die gern in Melancholie schwelgen und schwarzen Humor besitzen.

 

26.11.03

Musikwissenschaftler wollen Bestattern helfen

Trauermusik bis in die Tiefen erforscht 

Bei Beerdigungen stehen heute oftmals die Musik- wünsche der Verstorbenen im Mittelpunkt. 

Düsseldorf (dpa). Mit einer CD-Auswahl von rund 100 Trauermusik-Titeln wollen Düsseldorfer Musikwissen- schaftler jetzt den musikalischen Horizont von Bestattern erweitern. Die Sammlung von acht CDs mit insgesamt rund 100 Stücken soll in wenigen Wochen der Branche zur Verfügung stehen, sagte der Rektor der Düsseldorfer Robert Schumann Hochschule, Prof. Volker Kalisch, am Dienstag. In rund 18-monatiger Forschungsarbeit habe das Team die ganze Bandbreite der Trauermusik vom Mittelalter bis zu zeitgenössischen Kompositionen.

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