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Jesus Menschensohn
von Rudolf Augstein, 12,50 Euro, broschiert - 573 Seiten - Dtv, September 2001

Kurzbeschreibung
Nicht was ein Mensch namens Jesus gedacht, gewollt, getan hat, sondern was nach seinem Tode mit ihm gedacht, gewollt, getan worden ist, hat die christliche Religion und mit ihr die Geschichte des sogenannten christlichen Abendlandes bestimmt. 

Wer war Jesus, was bedeutet er den Christen und Nichtchristen heute, hat er tatsächlich die Welt verändert? Rudolf Augstein gibt in seiner völlig überarbeiteten und auf den neuesten Stand der historischen Forschung gebrachten Fassung des Bestsellers von 1972 fundierte Antworten auf diese Fragen und zieht eine kritische Bilanz der Jesus-Forschung der letzten fünfundzwanzig Jahre. Sein Buch informiert den Kundigen wie den Unkundigen, den Gläubigen wie den Ungläubigen. Wissen die christlichen Exegeten heute mehr über Jesus als ihre Vorgänger? Wie kommen die Theologen mit der Erkenntnis zurecht, dass Jesus die meisten Taten, die ihm in der Bibel zugeschrieben werden, nicht vollbracht, die meisten Worte, die von ihm überliefert sind, nicht gesprochen hat? Darüber hinaus befasst sich Augstein auch mit dem noch weithin unbekannten Jesusbild der Juden und der Muslime und prüft, welche Konsequenzen sich aus den Schriftrollen von Qumran ergeben. Ergebnis der Forschungen ist ein ganz persönliches Bild von jenem »Menschensohn« Jesus, der weder eine neue Religion stiften noch eine Kirche gründen wollte und der sich von einem Gott beauftragt glaubte, dessen Existenz heute viele Menschen bezweifeln oder bestreiten. 

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Das Unheilige in der Heiligen Schrift
von Gerd Lüdemann, 14,00 Euro, broschiert - 136 Seiten - Klampen, 2001

Kurzbeschreibung
Die Bibel gilt als Gottes Wort, als "gute Nachricht von Gottes Barmherzigkeit". Wie aber steht es mit denjenigen Partien der Bibel, die Gottes Barmherzigkeit gerade nicht ausrichten, sondern seinen Befehl enthalten, ganze Völker - wie das der Kanaanäer im Alten Testament - auszurotten? Was soll man zum Antijudaismus im Neuen Testament, was zu solchen Stellen der Bibel sagen, die Andersgläubige verteufeln? Diesen Fragen, dieser anderen Seite der Bibel, geht der Göttinger Neutestamentler Gerd Lüdemann rücksichtslos und ehrlich auf den Grund. Historische Arbeit hat keinen Selbstzweck, sondern strebt Veränderungen in der Gegenwart an. Dazu will dieses Buch beitragen. 
"Das vorliegende Buch ... fasst Beobachtungen zusammen und formuliert Fragen, die mir auf den Nägeln brennen, seitdem ich in der Bibel lese und sie wissenschaftlich untersuche. Der unmittelbare Anlass, dieses Buch jetzt zu veröffentlichen, ist das bei der Diskussion um die Auferstehung Jesu und um den Bibelkanon sichtbar gewordene bodenlose Unwissen kirchlicher Kreise bis in die Chefetagen der verfassten evangelischen Kirche hinein. Insofern übt dieses Werk zwischen den Zeilen Kirchenkritik. Vor allem aber will es schlicht informieren und in die verdrängte Seite der Bibel einführen." Gerd Lüdemann 

Gerd Lüdemann, Jahrgang 1946, ist Professor für Neues Testament an der Universität Göttingen. Er ist Leiter der Abteilung "Frühchristliche Studien" am Institut für Spezialforschungen sowie des Archivs "Religionsgeschichtliche Schule" an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen. 

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Kants Welt
von Manfred Geier, EUR 24,90, Gebundene Ausgabe - 349 Seiten - Rowohlt, Reinbek, September 2003

Kurzbeschreibung
Wie das kleine "Manelchen" zum weltweisen Denker wurde; wie Kant aus dem Chaos den Kosmos neu erschaffen hat; wie der Herr Professor aus Königsberg die Philosophie revolutionierte. Manfred Geier beschreibt Leben und Werk des bedeutendsten deutschen Philosophen. Und er erzählt die Geschichte eines Aufklärers, dessen Schriften bis heute erstaunliche Aktualität haben. 

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Stollbergs Inferno
M.S. Salomon, 16.00 Euro, Roman, 240 Seiten, kartoniert

Ein Philosophie-Thriller über die Hölle, die Revolte und das Absurde.

Der Religionskritiker Jan Stollberg stirbt während einer Vorlesung und findet sich, zu seinem maßlosen Erstaunen und Entsetzen, in der christlichen Vorhölle wieder, die tatsächlich so aussieht, wie die katholische Kirche es seit Jahrhunderten predigt. Wie er sind dort alle Philosophen gefangen, die aufklärerisches Gedankengut vertreten haben, von Immanuel Kant bis Friedrich Nietzsche, von Karl Marx bis Albert Camus. Der unmittelbar bevorstehende Abtransport Ludwig Feuerbachs zur "Himmlischen Rampe" wird für die gepeinigten Gefangenen zum Anlass, die höllischen Zustände nicht länger nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern — sie planen den Aufstand gegen die Diktatur Gottes...

Stollbergs Inferno ist ein spannender philosophischer Roman, der den Lesern in den Dialogen der gefangenen Philosophen die Erkenntnisse der großen Denker der Menschheit auf unterhaltsame, aber nie verniedlichende Weise näher bringt. Als kritisches Update zu Dantes Göttlicher Komödie gibt der Roman einen rasanten Überblick über 500 Jahre Kulturgeschichte. In gewisser Weise kann das Buch als "Sophies Welt für Erwachsene" gelesen werden — nicht nur wegen Stolbergs amouröser Abenteuer in der "Vorhölle der Unkeuschen", sondern vor allem, weil es um die "letzten Fragen" geht, um den Kampf mit dem Absurden, den letztlich wohl vergeblichen Versuch, der endlichen menschlichen Existenz dauerhaften Sinn zu verleihen.

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Kriminalgeschichte des Christentums
von Karlheinz Deschner, EUR 12,90 
Broschiert - 575 Seiten - Rowohlt Tb. 
Erscheinungsdatum: 1. August 2003

 

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Kriminalgeschichte des Christentums (Band 6)
von Karlheinz Deschner, Preis: 12,90, Broschiert - 653 Seiten - Rowohlt Tb., Erscheinungsdatum: 2001

Kurzbeschreibung
Band 6 (Das Hochmittelalter) des von Deschner auf zehn Bände angelegten Jahrhundertwerks. 

Autorenporträt
Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg. Im Krieg Soldat; studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Sein Roman - Die Nacht steht um mein Haus- (1956) erregte Aufsehen, das sich ein Jahr später bei Erscheinen seiner Streitschrift -Kitsch, Konvention und Kunst- zum Skandal steigerte. Seit 1958 veröffentlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Der forschende Schriftsteller lebt in Haßfurt am Main. 1988 wurde er mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet. 

 
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Kriminalgeschichte des Christentums
von Karlheinz Deschner, EUR 12,90, 
Broschiert - 713 Seiten - Rowohlt Tb. 
Erscheinungsdatum: Dezember 1996

 

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Kriminalgeschichte des Christentums (Band 5)
von Karlheinz Deschner, EUR 12,50, Broschiert - 672 Seiten - Rowohlt Tb., Erscheinungsdatum: August 1998

Kurzbeschreibung
Die Erzählung beginnt im Jahre 814 mit dem Tode des später heiliggesprochenen Länderfressers und Massenschlächters Karl, genannt: "der Große". Noch in der Regierungszeit seines Sohnes Ludwig, genannt: "Der Fromme", beginnt im karolingischen Familienkreise das Gezänk um die Macht. Das Imperium zerbricht. Nach knapp hundert Jahren stirbt mit dem erst 18jährigen Kaiser Ludwig, genannt: "das Kind", die Karolingerdynastie aus. Die kulturell glanzvolle, aber politisch bluttriefende Zeit der Ottonen dauert nach damaligen Begriffen nur zwei Menschenleben, etwas über sechzig Jahre, und endet mit Kaiser Otto III. im Jahre 1002, mit dem auch dieser 5. Band schließt. 

 

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Abermals krähte der Hahn
von Karlheinz Deschner, EUR 15,00 
Broschiert - 720 Seiten - Btb bei Goldmann, Erscheinungsdatum: Juli 1996

Ein Rezensent: 
Der geniale Einstieg für alle Menschen, die sich für die Geschichte des Christentums interessieren. Deschner ist einfach der mit Abstand beste Historiker, wenn es um die Geschichte des Christentums geht. Mehr als empfehlenswert. 
Es ist nicht der Hass, der aus Deschner spricht, wie dies einige empfinden, Deschner beschreibt vielmehr die reine Realität. Bezeichnend ist, dass Deschner bis zum heutigen Tage niemals ein von ihm niedergeschriebener geschichtlicher Fakt widerlegt werden konnte.
Nach dem Genuss dieses Buches, das ich als Grundaufbau empfinde, sind folgende Bücher von Deschner wärmstens in folgender Reihenfolge zu empfehlen:

1. Das Kreuz mit der Kirche - Eine Sexualgeschichte des Christentums

sowie

2. Die Politik der Päpste im 20. Jahrhundert.

Wer sich für die Problematik in Jugoslawien interessiert, dem sei Deschners "Krieg der Religionen" empfohlen.
Nach der Lektüre von Deschners Büchern wird mehr als deutlich, dass die Geschichtsschreibung ohne Einbeziehung der Religionen, und in unserem Kulturkreis ist das das Christentum, absolut nicht zu verstehen ist und es hat wohl seinen Grund, dass diese Einbeziehung bis zum heutigen Tage bei der Politik und bei den Medien keinen Einzug gehalten hat. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sex und Folter in der Kirche. 2000 Jahre Folter im Namen Gottes.
von Horst Herrmann, gebundene Ausgabe - 351 Seiten - Orbis, Dezember 1998

Klappentext
"Die strenge Morallehre der Kirche leitet das natürliche verlangen nach Sexualität um in die Lust an Grausamkeit: an Hexenjagden, Martern und Hinrichtungen."

Der Autor über sein Buch
"Das Christentum, die blutigste aller Religionen"
Wenn ich, als früherer Theologieprofessor, ein solches Buch veröffentliche, hat das einen Zweck: Kein Hass, keine Abrechnung, keine Rache (dafür ist mir meine Arbeit zu schade und die heutige Kirche zu unwichtig), sondern notwendige Aufklärung über gewaltbestimmte Tatsachen und Mentalitäten, die noch immer, Jahrhunderte nach Kant, Goethe, Nietzsche, verschwiegen und verdrängt werden. Ein solches Buch, längst ein Bestseller, legt neue Perspektiven auf eine infame Sexualitätsunterdrückung und Blutgier frei - und die Zigtausende, die es unvoreingenommen lasen, wissen, was ich meine. Die anderen, die noch immer im Pferch sind und häufig genug aus bloßem Unsinn Tiefsinn schürfen (weil sie in der sog. Exegese, Kirchengeschichte, Dogmatik nichts anderes hören dürfen), sollen getrost bei ihren Meistern bleiben. An der Tatsache, dass die Kirche tot ist, wir aber die physischen und psychischen Grausamkeiten, für die sie verantwortlich ist und bleibt (weit über das lächerlich verspätete und verkürzte "Schuldbekenntnis" des jetzigen Papstes hinaus), aufarbeiten haben, führt kein Weg vorbei. Ich schreibe aber nicht für Schafe, sondern für Menschen, die auf dem Weg in eine neue Zeit sind und sich zurecht von den Übeln früherer Glaubenswelten verabschieden wollen. Im übrigen: Dass Christen auch heute noch (etwa in Lateinamerika) foltern, scheint keinem von den vielen Theologen und Bischöfen aufgefallen zu sein, die sich in Deutschland aus allgemeinen Steuermitteln (nicht aus der Kirchensteuer!!!) aushalten lassen. Blind sind sie und Führer von Blinden.


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Sex und Folter in der Kirche. 2000 Jahre Folter im Namen Gottes.
von Horst Herrmann, gebundene Ausgabe - 351 Seiten - Orbis, Dezember 1998

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"Die strenge Morallehre der Kirche leitet das natürliche verlangen nach Sexualität um in die Lust an Grausamkeit: an Hexenjagden, Martern und Hinrichtungen." 

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"Das Christentum, die blutigste aller Religionen"
Wenn ich, als früherer Theologieprofessor, ein solches Buch veröffentliche, hat das einen Zweck: Kein Hass, keine Abrechnung, keine Rache (dafür ist mir meine Arbeit zu schade und die heutige Kirche zu unwichtig), sondern notwendige Aufklärung über gewaltbestimmte Tatsachen und Mentalitäten, die noch immer, Jahrhunderte nach Kant, Goethe, Nietzsche, verschwiegen und verdrängt werden. Ein solches Buch, längst ein Bestseller, legt neue Perspektiven auf eine infame Sexualitätsunterdrückung und Blutgier frei - und die Zigtausende, die es unvoreingenommen lasen, wissen, was ich meine. Die anderen, die noch immer im Pferch sind und häufig genug aus bloßem Unsinn Tiefsinn schürfen (weil sie in der sog. Exegese, Kirchengeschichte, Dogmatik nichts anderes hören dürfen), sollen getrost bei ihren Meistern bleiben. An der Tatsache, dass die Kirche tot ist, wir aber die physischen und psychischen Grausamkeiten, für die sie verantwortlich ist und bleibt (weit über das lächerlich verspätete und verkürzte "Schuldbekenntnis" des jetzigen Papstes hinaus), aufarbeiten haben, führt kein Weg vorbei. Ich schreibe aber nicht für Schafe, sondern für Menschen, die auf dem Weg in eine neue Zeit sind und sich zurecht von den Übeln früherer Glaubenswelten verabschieden wollen. Im übrigen: Dass Christen auch heute noch (etwa in Lateinamerika) foltern, scheint keinem von den vielen Theologen und Bischöfen aufgefallen zu sein, die sich in Deutschland aus allgemeinen Steuermitteln (nicht aus der Kirchensteuer!!!) aushalten lassen. Blind sind sie und Führer von Blinden. 

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